Triebzug AGC - Frankreich

Der AGC (Autorail Grande Capacité) gehört zu einer neuen Generation von Regionalzügen, die auf die gegenwärtigen Anforderungen an die Entwicklung des Schienennah- und Fernverkehrs abgestimmt sind. Im Zentrum des Entwicklungsprozesses dieses leistungsstarken und innovativen Fahrzeugs steht der Kunde. Der AGC wird in verschiedenen Ausführungen angeboten. Abhängig von der Anzahl der Wagen bietet ein Zug 160 bis 220 Sitzplätze. Die Hochkomfort- und Intercity-Varianten basieren auf einer modularen Innenausstattung. Die Züge werden durch Diesel- oder Elektromotoren angetrieben. Darüber hinaus gibt es eine Hybridvariante.

Die Höchstgeschwindigkeit des AGC liegt bei 160 km/h. Aufgrund der Gelenkbauweise des Niederflur-Zuges sind die Fahrgastzellen sehr geräumig und durch Übergänge miteinander verbunden. Das erleichtert den Fahrgästen das Ein- und Aussteigen, gibt Bewegungsfreiheit im Zug und schafft mehr Komfort, Übersichtlichkeit und Sicherheit. Damit erfüllt der AGC die Erwartungen der Betreiber und Fahrgäste und überzeugt insbesondere in puncto Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit.


Hybrid AGC: Der weltweit erste Hybridzug

Beim Hybrid AGC werden bestimmte Betriebsfunktionen erstmalig in einem Zug kombiniert. Dank der bimodalen Hybrid-Technologie (Strom und Diesel) und der Zweispannungstechnologie (1500 und 25000 V) kann der Hybrid AGC das gesamte Schienennetz übergangslos nutzen und auf Strom aus beliebigen verfügbaren Quellen zugreifen. Daraus resultieren Energieeinsparungen und geringere CO2-Emissionen - Einschränkungen der Infrastruktur sowie das Umsteigen der Fahrgäste gehören der Vergangenheit an.

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